Rückfahrt in den Hunsrück

Am Morgen nieselt es leicht. Die Berge rundum nicht sichtbar. Nach dem Frühstück ist es noch kein bisschen besser, eher noch heftiger. Von daher zahlen wir und treten die Rückreise an.

Wir fahren hinauf ins Vinschgau, in Richtung Reschen. Naturns wird noch kurz zum Einkaufen genutzt. In Nauders biegen wir links ab und fahren hinunter ins Inntal um gleich darauf in die Schweiz zu gelangen. Weiter geht es das extrem enge Tal nach Samnaun hinauf. Das ist schon sehr interessant.

In Samnaun wird dann tatsächlich noch etwas zollfrei eingekauft und wir verlassen den Ort in Richtung Österreich, nicht ohne eine Befragung vom Schweizer Zoll.

Bald darauf ist Nassereith, für eine letzte Pause erreicht. Nach dem Grenztunnel werden wir noch durch eine Polizeikontrolle geschleust, die zweite für heute.

Der Rest der Fahrt verläuft ruhig. Bei Landau geraten wir in einen Wolkenbruch und erhalten eine kostenlose Autowäsche. Den Hunsrück sehen wir um kurz nach 21 Uhr wieder.

Fazit: Vor genau 20 Jahren war ich zum gleichen Zeitpunkt in Kaltern und eine Woche zuvor in La Villa in den Dolomiten. Dieses mal war das Wetter nicht ganz so toll. Regen war trotzdem kein Thema. Wandern war immer möglich. Kaltern ist nahezu ausgebucht. In den Dolomiten hat man die Straßen für sich alleine.

Kaltern bei der Abreise
Schweizer Inntal
Samnaun
Zugspitze
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Dolomitenrundfahrt

Direkt nach dem Frühstück starten wir in Richtung Süden. Über Tramin und Kurtatsch geht es nach Montan und ins Fleimstal. In Predazzo machen wir im Skistadion eine größere Pause.

Von dort geht’s weiter in Richtung Canazei und dann hoch zum Fedaia Stausee. Das Wetter ist toll, die Null-Grad-Grenze verdammt nah.

Es folgen der Colle St. Lucia und der Giau. Hier ziehen erste Wölkchen auf, aber am Pecol, oberhalb von Cortina spielen diese erstmal keine Rolle mehr.

Es folgen der Falzaregopass und der Valparola. Von dort sieht man in das Nebelmeer in Alta Badia. Richtig toll. Zumindest so lange wie wir uns darüber befunden haben.

Oberhalb von Corvara verlassen wir den Nebel nochmals, aber ab dem Grödner Joch tauchen wir vollends im Nebel ein. Sicht nahe null bis Plan de Gralba.

In Wolkenstein besehen wir uns die neueste Bausünde – unglaublich. Dann schnell zur Autobahn und zurück nach Kaltern. Den Brunnenhof erreichen wir pünktlich mit Einbruch der Dunkelheit.

Ein schöner Tag mit vielen Eindrücken endet zum wiederholten Male im Fischerkeller.

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Montiggler See

Auch heute wieder das gleiche Wetter wie die letzten Tage. Hochnebel, Wolkenuntergrenze bei ca. 700 Meter. Aber trocken. Also Rucksack packen und los.

Heute geht es hoch zu den Montiggler Seen. Der erste Aufstieg wird im Lavasontal komplett zunichte gemacht. Dann folgt der steile Mazzoner Weg hinauf nach Montiggle. Von dort sind es dann noch 20 Minuten bis zum See.

Am See kehren wir ein. Danach wird der See umrundet und es geht zurück über den Weg 4 in Richtung Kaltern. Kaltern erreichen wir nach gut 15 km. Trotz der relativ gleichen Höhenlage haben wir heute heftig Höhenmeter gemacht.

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Kaltern uns St. Leonhard

In der Nacht hat es geregnet. Am Morgen ist es bedeckt. Die Wolkenuntergrenze verdammt niedrig. Nach dem Frühstück fahren wir hinauf nach Altenburg und steil hinab nach Tramin. Es ist trocken. Bis mittags laufen wir alle Sträßchen ab und wechseln die Lokation.

Wir fahren nach St. Leonhard im Passeier – zum Sandwirt, dem Geburtshaus von Andreas Hofer. Dort gibt es ein verspätetes Mittagessen. Seit Meran regnet es leicht. Die Wetterkarte zeigt weiter oben sogar Neuschnee an.

Auf dem Rückweg das gleiche Spiel. Regen bis Meran, dann wieder so gut wie trocken.

Tramin
Tramin, Blick zum Kalterer See
St. Jakob – Tramin
Hier wären jetzt eigentlich die Dolomiten zu sehen. Blick über’s Unterland.
Tramin
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Kalterer See

Die ganze Nacht hindurch hat es geregnet und auch am Morgen sieht es nicht gut aus. Also mal mit Genuss Frühstücken und dann Karten studieren.Gegen zehn lässt der Regen nach und ab elf ist es trocken, aber heftig schwül und neblig. Sicht nach oben und nach unten nahe null.Wir wandern zuerst leicht bergaufwärts in Richtung Altenburg und am Olympia-Sportzentrum biegen wir links in den Wald auf den Friedensweg ab.Dieser führt uns in Wellen hinab nach St. Josef am See. Dort queren wir ein Apfelfeld und gelangen auf den Seerundweg.Diesem folgen wir einmal rund um den See um in Klughammer gegen 15:15 Uhr einzukehren.Dann geht es weiter hinauf nach Kaltern. Nach 17 km erreichen wir mit Anbruch der Dunkelheit den Marktplatz in Kaltern.Hier gibt es Abendessen im Weißen Rössl und darauf folgt der letzte Aufstieg zurück zum Hotel.

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Nonstal und Ultental

Das schöne Wetter vom Vortag ist weg. Es ist bewölkt und hat in der Nacht sogar ein wenig geregnet. Als wir nach neun Uhr starten ist Regen aber kein Thema mehr. Wir fahren hinauf zum Mendelpass und hinab ins Trentinische Nonstal. Die Aussicht ist phantastisch, trotz der hohen Wolkendecke. Wir umrunden den Stausee und dann geht es hinauf in die Enklave Laurein. Wenn es dann so aussieht, als wäre man am Ende der Welt, kommt eine Tunnelfolge, die einen unverhofft ins Ultental bringt. Hier fahren wir noch auf einem abenteuerlichen, einspurigen Sträßchen bis zum Talschluss am Weißensee. Hier ist es wie in Canada.

Nach einer kurzen Runde fahren wir zurück ins Vinschgau bei Lana. Die MEBO meiden wir und fahren in heftigem auf und ab bis Eppan. Nach einem guten Abendessen in einem Törggelerestaurant beschließen wir den Abend im Kellerpub Brunnenhof.

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Wolkenstein / Seceda

Nach dem Frühstück geht es ins Grödnertal. Das Wetter ist unglaublich gut. Weit und breit kein Wölkchen zu sehen.

Vom Parkplatz der Dantercepiës geht es in Richtung Langental. Dann über den Kreuzweg bis nach Daunei und von dort hoch zur Juac-Hütte.

Da wir uns komplett außerhalb der Saison befinden, ist die Hütte natürlich unbewirtschaftet. Gleiches erwartet uns bei der Sangonhütte. Aber wir haben vorgesorgt und natürlich Verpflegung dabei.

Der Rückweg hinab nach Wolkenstein führt uns hinab bis ins Zentrum und dann wieder zur Dantercepiës. Die Sonne versinkt gerade hinter dem Horizont.

Den Rückweg treten wir über Kastelruth an. Hier essen wir noch zu Abend und dann geht es steil hinab nach Bozen und weiter bis nach Kaltern.

Das war ein phantastischer Tag. Oft ist es im Hochsommer schlechter als heute.

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